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Informationen für Hausstaubmilbenallergiker

Die Hausstaubmilbenallergie gehört zu den ganzjährigen Allergien. Saison haben die Hausstaubmilben aber vor allem in der Heizungsperiode, wenn die Luft trockener wird und durch Heizungsluft Staub aufgewirbelt wird. In dieser Jahreszeit gibt es für den Hausstaubmilbenallergiker daher Einiges zu beachten..

Das Bett: 


Wenn Sie sich schlafen legen, sind Sie nie alleine. In Matratze und Kissen leben hundertausende Hausstaubmilben. Warum ist das so? Diese Spinnentierchen, die zum Glück so klein sind, dass wir sie nicht sehen können, haben als Hauptnahrungsmittel Hautschuppen. Jeder Mensch verliert ca. ½ kg an Hautschuppen jedes Jahr. Im Bett fällt naturgemäß eine große Menge davon an. Da die Hausstaubmilbe es gerne feucht und warm mag, finden sich hier ideale Bedingungen für ein Milben- Zuhause. Daher sollte der Hausstaubmilbenallergiker dem Bett ein besonderes Augenmerk schenken. Am Sinnvollsten ist es, die Matratze, das Kissen und, bei sehr starker Allergie, gegebenenfalls auch die Bettdecke mit einem allergendichten Überzug zu versehen, einem sogenannten Encasing. Die feingewebte Struktur der Encasings reduziert die Allergene, die man in
der Nacht durch Nase und Mund ein atmet oder Kontakt mit der eigenen Haut bekommen.
Dadurch kann eine erhebliche Reduktion der Beschwerden erzielt werden. Haben Sie ein
Doppelbett mit 2 Matratzen, so muss die zweite Matratze ebenfalls mit einem Encasing versehen werden. In aller Regel übernehmen die Krankenkassen die Kosten für die Versorgung mit Encasings. Über das Encasings kommt die normale Bettwäsche.
Sinnvoll ist es auch, das gesamte Bettgestell und das Lattenrost abzuwischen, um die Allergenlast zu reduzieren. Kopfkissen und Oberbetten sollten bei mindestens 60°C alle 3 Monate, bei stärkerer Allergie alle 4-6 Wochen gewaschen werden. Die Bettwäsche sollte wöchentlich gewechselt und ebenfalls bei 60°C gewaschen werden. Grundsätzlich gilt, je höher die Wassertemperatur gewählt ist, desto stärker die Reduktion der Allergene. Grundsätzlich sollte auch über die Anschaffung einer neuen Matratze und eines neuen Kopfkissens nachgedacht werden. Da die Hausstaubmilbe ein feuchtes, warmes Milieu bevorzugt, ist es sinnvoll, die Betten tagsüber aufzuschlagen und zu lüften. So kann die Feuchtigkeit besser abdampfen. Auch das Auslüften an der frischen Luft ist sinnvoll. Pollenallergiker sollten jedoch in der Pollensaison darauf verzichten. Weniger sinnvoll ist es, die Betten direkt nach dem Aufstehen zu machen oder eine Tagesdecke zu
verwenden. 



Der Innenraum: 


Die Hausstaubmilben vermehren sich überwiegend in den Monaten Mai bis Oktober. Ab Oktober, wenn die Heizung angestellt wird, sterben die Milben überwiegend ab. Dies hat mit der nachlassenden Luftfeuchtigkeit zu tun. Der Kot und der Körper der Hausstaubmilben zerfallen und Allergene werden so in großen Mengen freigesetzt. Durch die Heizungsluft werden die Allergene verwirbelt und verursachen somit in der kalten Jahreszeit vermehrt Beschwerden. Das regelmäßige Lüften von Innenräumen senkt die Luftfeuchtigkeit und erhöht den Luftaustausch. Hierdurch wird die Belastung mit Hausstaubmilbenallergenen reduziert. Regelmäßiges Stoß- und Querlüften ist daher wichtig. Im Winter sollte das Schlafzimmer tagsüber auf niedriger Stufe beheizt werden. Hierdurch kann die entstandene Luftfeuchte besser beim Lüften entweichen. Bei einer Raumtemperatur von über 20°C wird die Milbenbesiedlung gefördert, so dass zu hohe Temperaturen im Innenraum vermieden werden sollten. Die relative Luftfeuchtigkeit sollte 60% nicht übersteigen, ideal sind 40-55%. Eine Fußbodenheizung kann die Luftfeuchtigkeit im


Bodenbereich senken und hat somit einen positiven Einfluss auf den Milbengehalt von
Teppichböden. Auf glatten Böden bestehen für Hausstaubmilben schlechtere Lebensbedingungen, als auf Teppichböden. Zu beachten ist allerdings, dass auf glatten Böden der Hausstaub stärker aufgewirbelt wird, weshalb regelmäßig gesaugt und aufgewischt werden sollte. Da Teppichböden auch durch regelmäßiges Staubsaugen nicht vollständig von Allergenen befreit werden können, sollten niedrigflorige Teppichböden verwendet werden und gegebenenfalls ein schnellerer Ersatz erfolgen. Da wir im Schlafzimmer in der Regel 6-8 Stunden täglich verbringen, ist besonderes Augenmerk auf den Bodenbelag im Schlafzimmer zu richten. Andere Staubfänger können für den Milbenallergiker problematisch werden. Hierzu gehören offene Bücherregale, offene Kleiderschränke, Stoffgardinen, Kuscheltiere und Textilmöbel. Achten Sie daher auf geschlossene Schränke und abwischbare Oberflächen. Kuscheltiere sind in der Regel
nicht über 60°C waschbar. Hier kann man sich mit der Tiefkühltruhe behelfen: Frieren Sie die Kuscheltiere für 24 Stunden ein, dann können sie anschließend bei niedriger Temperatur ausgewaschen oder abgesaugt werden. Beim Waschen mit mindestens 60°C ist zu beachten, dass oftmals die Waschmaschinen diese Temperatur nur für wenige Minuten halten und der restliche Waschgang bei niedrigeren Temperaturen stattfindet. Manche Waschmaschinen haben ein Allergieprogramm, welches dieses Problem umgeht. Das Trocknen der Wäsche in einem Wäschetrockner bei über 55°C beträgt zusätzlich zur Verbesserung bei. Beim Staubsauger sollten sie auf einen sogenannten HEPA-Filter (High Efficiency Particulate Air Filter) achten. Günstig sind Kassetten-HEPA-Filter der Klasse 13, besser 14. Luftreiniger werden ebenfalls mit HEPA-Filtersystemen angeboten. Diese können bei Hausstaubmilbenallergie unterstützend wirken. Der Luftreiniger sollte für die entsprechende Raumgröße angepasst sein und die gesamte Raumluft 2 x/h filtern können.

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